Versicherungsberater


Versicherungsberater mit Zulassung gem. § 34 d Abs. 2 GewO gehören zu den Rechtsdienstleistern.

 

Rechtsberatung und -vertretung ohne Anwalt zu sein?

Ja, das dürfen wir. Versicherungsberater haben eine besondere Zulassung (IHK), die sie berechtigt, Rechtsberatungen und außergerichtliche Rechtsvertretungen im Versicherungswesen durchzuführen. Normalerweise ist die Rechtsberatung und -vertretung in Deutschland in der Tat nämlich ausschließlich Anwälten vorbehalten.

Es gibt jedoch bestimmte Berufsgruppen, die vom Gesetzgeber eine Sondergenehmigung eingeräumt bekommen haben, so wie eben wir Versicherungsberater.

Versicherungsberater

Unser Beruf gehört damit zu den rechtsberatenden Berufen, den sogenannten Rechtsdienstleistern.

Wir stehen, wie ein Rechtsanwalt oder Steuerberater, ausschließlich auf der Seite des Mandanten und werden auch nur durch diesen vergütet.

Was für Unterschiede gibt es denn dann zum Anwaltsberuf?

Die Ausrichtung ist in meiner Kanzlei durchaus recht anwaltähnlich.
Dennoch gibt es einige Punkte, wo sich meine Tätigkeit von der anwaltlichen Tätigkeit unterscheidet. Mehr lesen: Unterschiede Versicherungsberater – Anwalt

Unterschiede innerhalb der Branche?

Es gibt nur um die 400 zugelassene Versicherungsberater in Deutschland. Hiervon befassen sich nur einige wenige mit Leistungsfällen. Viele Berufskollegen haben sich näher am Beruf des Versicherungsvermittlers orientiert. Auch dies ist Versicherungsberatern nämlich möglich. Es besteht allerdings für Versicherungsberater ein gesetzliches Provisionsannahmeverbot. Deshalb dürfen Versicherungsberater nur auf Honorarbasis arbeiten und werden vom Versicherungsnehmer und nicht vom Versicherer vergütet.

Ohne die spezielle Zulassung nach § 34 d Abs. 2 GewO darf der Beruf des Versicherungsberaters nicht ausgeübt werden.
Die Berufsbezeichnung ist geschützt, wird jedoch in der Praxis häufig und verbotenerweise auch von Versicherungsverkäufern benutzt.

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