Versicherungsberater

Versicherungsberater mit Zulassung gem. § 34 d Abs. 2 GewO gehören zu den Rechtsdienstleistern.

Versicherungsberater Angela Baumeister

 

Versicherungsberater haben eine besondere Zulassung (IHK), die sie berechtigt, Rechtsberatungen und außergerichtliche Rechtsvertretungen im Versicherungswesen durchzuführen. Normalerweise ist die Rechtsberatung und -vertretung in Deutschland ausschließlich Anwälten vorbehalten. Es gibt jedoch bestimmte Berufsgruppen, die vom Gesetzgeber eine Sondergenehmigung eingeräumt bekommen haben.

Unser Beruf gehört damit zu den rechtsberatenden Berufen, den sogenannten Rechtsdienstleistern.

Wir stehen, wie ein Rechtsanwalt oder Steuerberater, ausschließlich auf der Seite des Mandanten und werden auch nur durch diesen vergütet.

Die Ausrichtung ist in meiner Kanzlei auch recht anwaltähnlich.
Dennoch gibt es einige Punkte, wo sich meine Tätigkeit von der anwaltlichen Tätigkeit unterscheidet.
Unterschiede Versicherungsberater – Anwalt

Es gibt aber auch Versicherungsberater, die sich näher an dem Beruf des Versicherungsvermittlers orientiert haben. Auch dies ist Versicherungsberatern möglich. Es besteht aber für Versicherungsberater ein gesetzliches Provisionsannahmeverbot. Deshalb dürfen Versicherungsberater nur auf Honorarbasis arbeiten und werden vom Versicherungsnehmer und nicht vom Versicherer vergütet.

Ohne die spezielle Zulassung nach § 34 d Abs. 2 GewO darf der Beruf des Versicherungsberaters nicht ausgeübt werden.
Die Berufsbezeichnung ist geschützt, wird jedoch in der Praxis häufig und verbotenerweise auch von Versicherungsverkäufern benutzt.