Versicherungsberater rechnen ihre Dienstleistungen oft in Anlehnung an das Rechtsanwaltsvergütungsgesetz (RVG) ab. Es ist nach wie vor nicht eindeutig geregelt, ob das RVG für Versicherungsberater gelten kann, sollte oder sogar muss.

Hinsichtlich der laut LG Hamburg für Versicherungsberater wohl geltenden Beschränkungen für die erfolgsabhängige Vergütung habe ich über diesen Umstand schon einmal berichtet.

Ganz unabhängig von der gesetzlichen Regelung ist es für den Verbraucher aber schlussendlich unerheblich, ob er mit dem Versichererungsberater nun eine freie Gebühr in Höhe von X Euro ausmacht oder ob das Ergebnis der Abrechnung in Anlehnung an das RVG ebenfalls Betrag X ausmacht.

Basis der Berechnung nach dem RVG ist der sogenannte Gegenstandswert (bei Gericht auch Streitwert genannt). Für die Berechnung des Gegenstandswertes gibt es gesetzliche Regelungen, die in der Zivilen Prozessordnung (ZPO) geregelt sind.

 

Sowohl Anwälten als auch Versicherungsberatern ist es natürlich auch möglich, nach Stundensatz oder über eine Vergütungspauschale das Honorar zu vereinbaren. Auch das Erfolgshonorar ist unter bestimmten Voraussetzungen und Grenzen nach dem RVG möglich.

 

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