Manchmal kündigen PKV Versicherer den Vertrag oder treten von diesem zurück, weil eine vorvertragliche Anzeigepflichtsverletzung begangen wurde.

Das heißt konkret: Sie haben falsche Angaben zur Gesundheit gemacht.

Meistens ist sich der Versicherte überhaupt gar keiner Schuld bewusst, denn es liegt oft an fehlender Vorbereitung vor Vertragsabschluss.

Die Gesundheitsfragen werden aus der Erinnerung heraus beantwortet, die erhobenen ärztlichen Diagnosen sind unbekannt oder werden als unwichtig betrachtet oder der Arzt hat eine Diagnose abgerechnet, die dem Patienten gänzlich unbekannt ist, etc. Manchmal kommt es aber auch durch Fehlberatungen der Versicherungsvermittler zu diesen falschen Angaben. Nämlich dann, wenn dieser rät gewisse Diagnosen nicht anzugeben.

In vielen Fällen ist der Rücktritt/die Kündigung durch den Versicherer berechtigt. Aber in einigen Fällen gibt es durchaus Chancen den Versicherer zu einer Fortführung des Vertrages zu bewegen. Es ist nicht ratsam überstürzt in den Basistarif zu wechseln und auch das Gebahren mancher Vertragsvermittler planlos bei allen möglichen Versichern neue Anträge einzureichen, bringt oft nicht den gewünschten Erfolg.

Lassen Sie Berechtigung des Rücktritts oder der Kündigung besser prüfen, bevor Sie überstürzt handeln.