Google und andere Suchmaschinen sind sinnvoll und nützlich. Für manchen Versicherten werden sie aber auch  zum Verhängnis.

So hatte das OLG Köln am 3.8.2012, zum Aktenzeichen 20 U 98/12 zum Thema Zulässigkeit zu Observierungsmethoden zu entscheiden. In diesem Fall ging es um Ansprüche aus der Krankentagegeldversicherung. Der Versicherte gab als Beschwerdebild an:
„stark eingeschränkte Gehstrecken, Schmerzen im Rücken und Beinen, Kopfschmerzen, fehlende geistige und körperliche Belastbarkeit“

Der Versicherer hat jedoch über das Internet in Erfahrung bringen können, dass der Versicherte im entsprechenden Zeitraum an Motorrad-Rennen teilnahm und dementsprechend gelistet war. 

Das war nun Pech für den Versicherten.

Die Devise bei den BU-Rentenanträgen ist und bleibt: Nichts dem Zufall überlassen!

 

 

 

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Categories: Berufsunfähigkeit

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