Sehr geehrte(r) Interessent(in),

vielen Dank für Ihre Anfrage an meine Kanzlei.

Entschuldigen Sie bitte, dass Sie als Antwort auf Ihre Anfrage nur einen Link auf diese Seite und keine persönliche Antwort erhalten. Dies ist zur Optimierung meiner Kanzleiabläufe leider mittlerweile zwingend erforderlich geworden.

Wenn mich Anfragen erreichen, die – wie Ihre Anfrage – keine Nachfrage zum entstehenden Honorar sondern direkt eine Frage mit der Bitte um Beantwortung enthält, gerne auch mit umfangreichen Anlagen und Fallschilderungen, gibt es dafür drei Gründe:

Kategorie 1. Ihnen ist das Honorar egal und Sie zahlen jeden Preis

Für diesen Fall kommen wir definitiv ins Geschäft. Ich nehme aber an, dass dieser Fall praktisch gar nicht vorkommen dürfte. Ich habe es jedenfalls in den ganzen Jahren so noch nicht erlebt.


Kategorie 2. Sie haben es schlicht im Eifer des Gefechts vergessen und/oder sind bereits bei Ihrer Anfrage von „üblichen Gebühren“ ausgegangen 

Das kann natürlich passieren. Für diesen Fall melden Sie sich bitte erneut unter Angabe Ihrer vollständigen Adressdaten falls diese bei Erstanfrage noch nicht übermittelt wurden.

Teilen Sie mir mit Ihrer Zweitanfrage bitte mit, wie hoch Sie Ihr Budget für die angefragte Beratungsdienstleistung gesetzt haben. So können wir sehen, ob sich überhaupt eine gemeinsame Basis für eine Zusammenarbeit finden lassen würde.


Kategorie 3. Sie erwarten eine kostenfreie Auskunft

Wie kommen Sie darauf, dass ich Ihre Anfrage kostenfrei beantworte? Arbeiten Sie für lau? Ich betreibe ein qualifiziertes Dienstleistungsunternehmen und keine Hobby-Webseite. Man kann auch auf meiner Webseite kaum überlesen, dass meine Dienstleistung Geld kostet. Bevor Sie künftig derartige Anfragen an professionelle Dienstleister erstellen, empfehle ich die Lektüre von § 612 BGB, damit Sie keine bösen Überraschungen erleben. Dort heißt es nämlich:

(1) Eine Vergütung gilt als stillschweigend vereinbart, wenn die Dienstleistung den Umständen nach nur gegen eine Vergütung zu erwarten ist.
(2) Ist die Höhe der Vergütung nicht bestimmt, so ist bei dem Bestehen einer Taxe die taxmäßige Vergütung, in Ermangelung einer Taxe die übliche Vergütung als vereinbart anzusehen.

Das heißt, ich könnte Ihre Anfrage jetzt auch beantworten und Ihnen direkt eine Rechnung dafür stellen. Übliche Gebühren für Versicherungsberater sind z.B. die Gebühren des Rechtsanwaltsvergütungsgesetzes oder Stundensätze zwischen 150,00 € und 250,00 € oder Fallpauschalen, wie z.B. 3-4 versicherte Monatsrenten.

Vielleicht sind Sie jetzt auch beim Lesen peinlich berührt, weil ich Sie mit der Kategorie 3 erwischt habe? Mit etwas Nachdenken wird Ihnen klar, dass Sie eine qualifizierte Dienstleistung selbstverständlich auch angemessen vergüten müssen? Auch dann höre ich gerne noch einmal von Ihnen. Bitte lesen Sie hierzu die Voraussetzungen für die Zweitanfrage unter Punkt 2.


Leider habe ich es sehr häufig mit Kategorie 3 zu tun. Mich erreichen pro Tag viele solcher Anfragen, so dass ich mir hierzu eine Lösung überlegen musste, da diese mittlerweile extrem viel Zeit fressen. Zeit, die ich lieber meinen Mandanten und ernsthaften Interessenten widmen möchte.

Aus den Lösungsmöglichkeiten „schick halt jedem eine Rechnung“ und „erstelle eine Antwort für alle“ habe ich mich für die sanftere Lösung entschieden. Mir ist klar, dass ich damit auch möglicherweise den einen oder anderen ernsthaften Interessenten der Kategorie 2 vergraule. Ich denke aber, dass die Interessenten, wo die Chemie stimmen würde, Verständnis aufbringen werden.

Es grüßt Sie

Angela Baumeister

 

 

 

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