Gute Nachrichten für Arbeitnehmer, die sehr gerne in die PKV wechseln möchten, es aber aus gesundheitlichen Gründen nicht können.

Analog zur Öffnungsaktion für Beamte bietet die Debeka nun einem ausgewählten Personenkreis an, sich dort mit einem maximalen Risikozuschlag von 30% versichern zu können. Egal, welche Erkrankungen vorliegen.

Der Kontrahierungszwang mit dem begrenzten Risikozuschlag gilt jedoch nur für Arbeitnehmer, die erstmalig die Jahresarbeitsentgeltgrenze überschritten haben und dann innerhalb von 6 Monaten nach erstmaligem Überschreiten.

Nichts desto trotz ist auch dann immer sorgfältig abzuwägen, ob der Übertritt von GKV in die PKV tatsächlich Sinn macht. Hierzu empfehle ich auch den Beitrag Wechsel von GKV zu PKV zu lesen.

Wenn eine Tür sich öffnet, kann das neue Möglichkeiten geben. Für den einen oder anderen ist es aber sicherlich ratsamer, nicht durch die offene Tür zu gehen.

 

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Categories: Krankenversicherung

3 Comments

Dirk Menke · 15. Januar 2013 at 12:36

Wenn man den Aussagen Glauben schenken kann, werden auch andere Anbieter diesem positiven Beispiel folgen. Man kann es nur hoffen.

Jerome · 9. Juni 2013 at 11:43

Ich hoffe diese Öffnung gilt auch für Selbständige. Dann wäre das ja mal eine Überlegung wert.
Ich bin Selbständig und bei der gesetzlichen Krankenkasse. Da ich im Moment nicht so gut verdiene, zahle ich nur 347 Euro Mindestbeitrag.

Aber sollte sich das ändern, dann wären ja über 700 Euro fällig! Dann wäre eine private echt ne Alternative.

    Angela Baumeister · 10. Juni 2013 at 10:20

    Nein, für Selbständige gilt das Angebot nicht. Allerdings sollte man niemals aus Beitragsgründen in die PKV wechseln. Diese Rechnung geht definitiv nicht auf. Die PKV ist kein Sparmodell.

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