Gerade die psychischen Erkrankungen sind immer häufiger der Grund dafür, dass Versicherte ihre Berufsunfähigkeitsversicherung in Anspruch nehmen müssen.

Leider sind aber gerade diese Leistungsfälle oft sehr schwierig durchsetzbar und langwierig.

Woran liegt das? – Psychische Erkrankungen sind oft nicht so gut greifbar. Nicht selten müssen sich depressive Menschen selbst vom nahen Umfeld Sprüche gefallen lassen, wie: „Stell dich nicht so an“, „Kopf hoch, wird schon“, „Du musst einfach nur mal….“

Seltsamerweise sagt aber niemandem einem Menschen mit Gipsbein „Du musst halt nur mal eben laufen“.

Nicht anders geht es den Versicherern offensichtlich beim Umfang mit den Versicherten. Da werden die Versicherten als Simulanten hingestellt. Da wird „angeboten“, der Versicherte solle doch bitte „nur mal eben eine Pille einwerfen“ und Aussagen von behandelnden Ärzten werden als „na ja, der muss ja so etwas sagen, ist ja schließlich sein Patient.“

Abgesehen davon, dass solche Aussagen ein heftiger Schlag ins Gesicht eines Betroffenen sind, überlegen Sachbearbeiter auch vielfach gar nicht, was solche langatmigen BU-Leistungsfälle und unverschämte Gutachteraussagen mit einem depressiven Menschen machen können. Der Versicherer soll dafür da sein, dass ihm in dieser Notsituation geholfen wird und nicht dafür, dass es dem Patienten im Leistungsfall noch schlechter geht.

Die BU-Leistungsfälle bei psychischen Erkrankungen übt ihr bitte noch einmal, liebe Versicherer!

Das fällt derzeit noch in die Kategorie „geht gar nicht“. Sicherlich ist es schwerer einen psychischen Leistungsfall zu beurteilen, als einen körperlichen. Dass eine eingehende Prüfung – auch im Interesse der Versichertengemeinschaft – erfolgen muss, sehe ich auch ein. Aber der Umgang, der Ton und die langatmige Bearbeitungsweise muss nicht sein.

Möchten Sie auch lieber einen Puffer zwischen sich und der Gesellschaft haben?

Ich fange die Unverschämtheiten des Versicherers für Sie ab und sorge für einen angemessenen Umgang und eine akzeptable Leistungsfallbearbeitung. Nutzen Sie gerne mein Angebot zur kostenfreien telefonischen Erstberatung:

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Foto: Pixabay von bykst

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Categories: Berufsunfähigkeit

1 Comment

Matthias Helberg · 25. Januar 2012 at 19:10

Hallo Frau Baumeister,

auch ich kann bestätigen, dass Leistungsfälle in der Berufsunfähigkeitsversicherung, die auf psychischen Erkrankungen beruhen, eine ‚ganz schöne‘ Herausforderung darstellen. Allerdings gibt es auch sehr eindeutige Fälle, z.B. wenn eine Erwerbsminderungsrente aus der Gesetzlichen Rentenversicherung bereits bewilligt ist: Dann kann es auch bei der Privaten Berufsunfähigkeitsversicherung zügig und problemlos funktionieren. Für die wirklich ’schweren Brocken‘ ist es schön zu wissen, dass man auf Ihren fachlichen und medizinischen Sachverstand bauen kann. In diesem Sinne: Weiterhin viel Erfolg im Einsatz für Ihre Mandantinnen und Mandanten!

Schöne Grüße aus Osnabrück

Matthias Helberg
– Versicherungsmakler –

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