Anmeldung der Berufsunfähigkeit (Fragebogen)


Wie funktioniert die Anmeldung der Berufsunfähigkeit?

Wenn Sie berufsunfähig geworden sind und einen Antrag bei Ihrem Versicherer stellen, erhalten Sie in der Regel einen sehr umfangreichen Fragebogen. (oft zwischen 15-40 Seiten)

Viele Versicherte sind – verständlicherweise – mit dem Ausfüllen des Fragebogens überfordert. Nehmen Sie die Fragen nicht auf die leichte Schulter. Einige Fragen sind nicht so harmlos, wie sie aussehen.


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Wo sind die Hürden bei der BU Anmeldung?

Natürlich muss immer alles korrekt angegeben werden. Damit dieser Fragebogen für Sie nicht zum Fallstrick wird, gibt es jedoch einiges zu beachten:

Auch harmlos aussehende Fragen, können eine große Wirkung haben. Kreuzchen „nach Gefühl“ zu setzen ebenfalls. Manchmal müssen auch Sachverhalte vorgetragen werden, zu denen keine Frage gestellt wurde. Lassen Sie sich nicht in den Berufsunfähigkeits-Fragebogen reinpressen – gerade bei den Ankreuzmöglichkeiten sind oft Ergänzungen nötig.

Hinterfragen Sie, was hinter einer Fragestellung im BU-Formular steckt. z.B. hat die Frage zu Ihrem Einkommen der letzten Jahre mit Ihrem aktuellen Fall auf den ersten Blick nichts zu tun. Warum will der Versicherer das dennoch wissen?

  1. Thema: Vorvertragliche Anzeigepflicht
  2. Thema: Fixierung der Lebensstellung
  3. Thema: Plausibilität

Nutzen Sie am besten die Möglichkeit einer unabhängigen und professionellen Begleitung Ihres Falles.

Hierbei wird nicht nur der Fragebogen korrigiert und optimiert, sondern auch die Anlagen zur Anmeldung der Berufsunfähigkeit geprüft und ggf. vervollständigt.

Ist nur die Anmeldung zur BU-Rente schwierig?

Nein, damit geht es in den meisten Fällen erst einmal los. Je jünger Sie sind und je länger der Vertrag noch läuft, desto höher ist der Prüfungsaufwand. Der Versicherer kann sich nach einem Anerkenntnis nur über eine Nachprüfung wieder lösen. Deshalb wird schon sehr genau geprüft.

Jeden Fehler, den Sie bei der Beantragung der Rente machen, kann nachteilig für Sie sein. Aber auch im weiteren Prüfungsprozess können Fehler passieren.

Nachdem Sie die Unterlagen an den Versicherer geschickt haben, kommen normalerweise weitere Fragebögen, beispielsweise der Fragebogen für den Arztbericht oder der Arbeitgeberfragebogen.

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