Berufsunfähigkeits Thema

Nehmen wir an, Sie sind 35 Jahre alt und voraussichtlich dauerhaft berufsunfähig.
Sie haben eine Berufsunfähigkeitsversicherung, die bis zum Endalter 65 läuft. Die versicherte Rente beläuft sich auf 2.500,00 € monatlich.

Es steht eine Leistung in Höhe von 900.000,00 € im Raum.

Wer ein Einfamilienhaus baut, holt sich Profis ins Boot.  Finanzierung, Architekt, Elektriker, Maler, Maurer, Einrichtungsplaner, Notar, etc.pp. Niemals würden Sie eine Schippe nehmen und einfach einmal anfangen, das Fundament auszuheben, Stein auf Stein zu setzen und dann irgendwie Stromleitungen durchs Haus ziehen, oder? Natürlich kosten die ganzen Handwerker Geld. Aber das planen Sie ein.

BU-Leistungsfall Hilfe
Riskieren oder anrufen?

Im Berufsunfähigkeitsleistungsfall geht es oft um mehr als um die Kosten eines Einfamilienhauses (auch wenn Sie ggf. schon älter sind oder Ihre Rente geringer ist – rechnen Sie mal hoch). Es geht um Ihre Existenz. Um die Frage, ob Sie sich ein in der Vergangenheit bereits gebautes Haus weiter leisten können. Ob Sie Ihre Familie weiter ernähren bzw. Ihren bisherigen Lebensstandard halten können.  Schlimmstenfalls geht es auch darum, ob Sie künftig auf staatliche Unterstützung angewiesen sein werden oder nicht.

Der Antrag auf Berufsunfähigkeit – dieses mehrseitige und undurchsichtige Formular des Versicherers – bildet das Fundament Ihres Leistungsfalles. Wer da schon Fehler macht, dem stürzt das Haus früher oder später ein. Manchmal kann es – oft durch jahrelange Prozesse – wieder gerichtet werden. Manchmal aber auch nicht. Es ist ja nicht nur eine Frage der Kosten, ob man Gerichtsverfahren über mehrere Instanzen finanzieren kann, sondern auch eine Frage der eigenen Verfassung, ob man das nervlich aushält.

Auch für den Versicherer sind solche Beträge keine Kleinigkeiten. Jede Chance, sich der Leistungspflicht zu entziehen, wird genutzt. Durch eine unbedachte Äußerung im Antragsformular können Sie dem Versicherer Tür und Tor für die Ablehnung öffnen.

Dass Sie bei solchen Summen vom „freundlichen“ Angebot des Versicherers, Sie beim Ausfüllen des Fragebogens zu unterstützen, Abstand nehmen sollten, versteht sich von selbst.

Aber Sie sollten auch davon Abstand nehmen, es im Alleingang zu versuchen. Hinterher zu „reparieren“, was beim ersten Antrag schief gelaufen ist, ist weitaus kosten- und zeitaufwendiger als den Antrag direkt mit professioneller Hilfe zu stellen.

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Lesen Sie auch hier: Die 7 typischen Fehler von Versicherungsnehmern bei der BU-Antragsstellung im Alleingang

 

 

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